Sonntag, 04.06.17 - Intrkulturelles Fest

Ein interkulturelles Fest des Zusammenseins rundet das Open See Wochenende perfekt ab: Gemeinsam mit Geflüchteten aus Konstanz und Umgebung wird eine bunte Mischung aus Musik, Kunst und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt geboten, die den Stadtgarten in einen bunten Festplatz der Kulturen verwandelt. Unterstützt werden wir dabei von Migrations- und Flüchtlingsorganisationen aus Konstanz, die zusammen mit Geflüchteten für Konstanz Leckereien aus ihren Heimatländern kochen.

 

Das Programm für den Sonntag wird in den nächsten Wochen ergänzt werden. Die ersten Acts stehen aber bereits fest:

Flohzirkus Orquestra - Reggae, Chanson, Folk, Zirkusmusik, Clownerie, Theater, Zauberei und Klamauk… für Kinder!

Logo vom FlohzirkusHereinspaziert, hereinspaziert… Das Flohzirkus Orquestra ist bekannt für einen bunten, rhythmusbetonten Mix aus Reggae, Ska-, Chanson und Folkelementen. Die Lieder entführen ihr Publikum in imaginäre Welten u. a. des Zirkus, der Piraten sowie Tiere und interpretieren in eindrucksvollen Bildern zentrale Themen aus der Kindheit. Warum z.B. hat die Schlange Sue das Zirkusleben satt und will erst mal beim lispelnden Sören einziehen. Oder warum küsst Willi lieber das Krokodil auf dem Nil anstatt Wünsche zu erfüllen? Wie kann es sein, dass ein tapferer Steuermann wasserscheu ist? Ein Piratenschatz soll gefunden werden. Eine schwarze Katze lädt zu gemeinsamer Katzenmusik...

Das Programm wird ergänzt durch clowneske Show-Einlagen, Zaubereien und Mitsing-Angeboten, die die Aufmerksamkeit der Zuschauer  immer wieder erneut zu fesseln vermögen.. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!  

El Flecha Negra (Cumbia-Reggae | Freiburg)

EL FLECHA NEGRA ist ein reissender Fluss gespeist von vielfältigen musikalischen Quellen. Die Musiker aus Chile, Peru, Mexiko, Spanien und Deutschland verbinden traditionelle Stile wie Cumbia und Swing Ranchera mit Reggae, Surf und Mestizo-Sounds. Eine wilde Mischung, die erstaunlich stimmig rüberkommt und direkt ins Herz geht! Jahrelange Bühnenerfahrung und tiefe Wurzeln in der Musikszene Lateinamerikas und Barcelonas kommen in dieser jungen und charismatischen Band zusammen. Die Musiker geniessen jeden Atemzug ihrer Kreativität und übertragen diese Freude auf Ihre Zuhörer. Sie weben einen fantastischen Geschichten-Teppich aus Liebe, Hingabe und Leidenschaft. Nahrung für die Seele, schwereloses Tanzen.

 

 

 

 

Raye Zaragoza (Native American Singer/Songwriter)

Bild von Raye ZaragozaRaye ist eine Native American Singer/Songwriterin, die in Manhatten und New York aufgewachsen ist. Mit 14 Jahren zog sie quer durchs Land nach Los Angeles und ist seit dem auf einer Reise durch die Welt, wo sie ihre Musik mit den Menschen, denen sie begegnet, teil. Ihr neuster Song mit dem Titel "In The River: A Protest Song" widmete sie den Stand Rock Sioux in Solidarität mit ihrem Kampf gegen die Dakota Access Pipeline.

 

 

 

 

 

Django Tigers (Formation der Südwestdeutschen Philharmonie)

Bild der Django TigersAls einer Formation der Südwestdeutschen Philharmonie traten die Django Tigers bereits beim letztjährigen Open See auf und sorgten für Begeisterungsstürme, sodass wir uns freuen, sie dieses Jahr erneut auf unserer Open See-Bühne begrüßen zu dürfen.

Mit einem Blick über den Tellerrand werden sich die vier Jazzer beim Open See an den Musiker und Komponisten Django Reinhardt erinnern. Django, das bedeutet im Kulturkreis der Sinti und Roma »Gott ist gnädig«, und wer wollte daran zweifeln angesichts der grandiosen Musik Django Reinhardts! Aufgewachsen ist er nach den Wirren des 1. Weltkriegs in einer Wohnwagensiedlung am Rande von Paris, wo er als Zwölfjähriger seine professionelle Musikerkarriere startete. Zuhören, Nachspielen, Miteinanderspielen und Selbsterfinden waren hier der Weg, um in der Musik Fuß zu fassen. Und Django erkannte die Chance. Seine individuelle, sensationell virtuose Gitarrentechnik und der Klangfarbenreichtum seines Spiels wurden allerdings nach schweren Brandverletzungen gewissermaßen aus der Not geboren. Das Beste aus den Achterbahnfahrten des Schicksals zu machen – kaum einer verstand das besser als Django; und auch davon erzählt seine Musik.
Sensationserfolge feierte er ab 1934 im legendären Quintette du Hot Club de France, dem ersten nur mit Saiteninstrumenten besetzten Jazz-Ensemble. Die musikalische Bedeutung Django Reinhardts ist auch deshalb so unschätzbar, weil er Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität erkannte und sie dennoch zu etwas Gemeinsamem verband. Jazz oder nicht Jazz? Die Frage wird oft gestellt, wenn Swing auf Walzer und Musette, Sinti-Tonleitern auf Flamenco oder indischen Raga treffen. Doch Django lag nichts ferner als Schubladendenken. Er war und bleibt einer für den Blick über den Tellerrand – bis heute!

Alexander Palm SOLO -GITARRE, Pawel Katz SOLO -VIOLINE, Ivo Kova KLAVIER, Gabriele Basilico BA SS