Sonntag, 20.05.18 - Interkulturelles Fest

Stadtgarten Konstanz. 13.00 Uhr

Programmbeginn: 14.00 Uhr

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Mit dem diesjährigen Motto „Sechs Kontinente – Ein Festival“ laden wir beim Interkulturellen Open See Festival zu einer musikalischen Reise um die Welt ein. Mit einer bunten Mischung aus Musik und kulinarischen Köstlichkeiten nehmen uns die KünstlerInnen mit von Nord- und Lateinamerika, über Asien, Afrika, Australien zurück nach Europa.

Programm

La César Pavón Orkesta (Argentinien)

LA CESAR PAVON ORKESTA lädt ein zu einer festlichen Reise mit Rhythmen und Tänze traditioneller und zeitgenössischer argentinischer Genres wie Chamame, Tango und Folklore, Tarantella, Cumbia sowie Balkan- und Mitteleuropäischer Musik. Das Orkesta ist die einzige Tanzgruppe in ganz Lateinamerika, die fast ausschließlich aus Akkordeonspielern besteht. Sie teilen eine musikalische und fahrende Atmosphäre mit dem Publikum und beschert ihm ein unterhaltsames und tanzbares Erlebnis. 

 

Strom & Wasser feat. The Refugees (Apokalyptischer Folk)

Wenn Anarchie eine Stimme hat, dann ist es die von Strom & Wasser! Eine fröhliche apokalyptische Mischung aus Samba und Punk, Walzer und Rock, Tango und Ska ist das derzeit Extremste, was die Republik so zu bieten hat. Allein schon der tiefschwarze Humor, der den Blick hinter die polierten Fassaden unserer Gesellschaft wirft, spricht für das freche Auftreten der Formation rund um den Frontmann und Bassisten Heinz Ratz.

 

 

 

Bahur Ghazi´s Palmyra (Jazz | Syrien)

Der syrische Komponist und Musiker Bahur Ghazi studierte Oud (arabische Laute) beim irakischen Musiker Naseer Shamma und unterrichtete am Bait al Oud al Arabi in Kairo. Ghazi lebt in der Schweiz und schreibt Musik für Jazzformationen, klassische Orchester und Theater. Er tritt als Solomusiker und mit seinem Ensemble Palmyra auf, für das er bekannte Schweizer Musiker, wie Dario Sisera (Drums), Luca Sisera (Kontrabass) und Christoph Baumann (Piano) gewinnen konnte. Mit ihren komplexen Rhythmen und abrupten Wechseln, verweben die Musiker ihre Stücke zu einem orientalisch geprägten Musik-Teppich. Das zentrale Instrument, der Oud, ist ein markantes Echo aus einer weit zurückliegenden Zeit und zugleich der Ausgangspunkt für zahlreiche instrumentale und musikalische Entwicklungen.

 

Joe Rain (Reggae | Konstanz, Kenya)

Musik hat schon immer eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Als ich ein kleiner Junge war, habe ich angefangen zu tanzen. Nachdem ich damit ziemlich erfolgreich in Mombasa geworden bin, zog ich im Jahr 2001 nach Deutschland um. Ich war so überglücklich, dass die Worte und Texte nur so aus mir heraus sprudelten und ich verspürte den Wunsch, mein Glück der gesamten Welt mitzuteilen, vor allem meinen Brüdern und Schwestern in Afrika, um ihnen Frieden, Freude und Hoffnung zu schenken. So fing ich damit an, eigene Songs zu schreiben und sie auch selber zu singen. Mein größtes Ziel ist es, immer und immer mehr Menschen mit meiner Musik zu erreichen und jeden einzelnen von ihnen mit dieser glücklich zu machen, denn Musik ist Heilung, sie heilt alle Wunden.

 

Goodshield Aguilar (Indigenous Soul | USA)

Goodshield Aguilar hat seine indigenen Wurzeln bei den Oglalla-Lakota und den Pascua-Yaqui  in Nordamerika. Schon in jungen Jahren haben die Kunst und Musik eine große Rolle in seinen Beobachtungen und Beschreibungen der ihn umgebenden Welt gespielt. Ebenso war die kulturelle Identität für ihn wichtig, besonders da er in Kalifornien weitab vom Heimatland seiner Vorfahren aufwuchs. Er bereist als Musiker und Botschafter für die letzte freilebende Bisonherde im Yellowstone-Park in Montana die Welt.

Sein ungewöhnlicher, urtümlicher Gesang und moderne Gitarrensounds reißen ebenso mit, wie sie auch zum Träumen verleiten.

 

 

Django´s Tigers (Formation der Südwestdeutschen Philharmonie)

Mit einem Blick über den Tellerrand werden sich die vier Jazzer beim Open See an den Musiker und Komponisten Django Reinhardt erinnern. Die musikalische Bedeutung Django Reinhardts ist so unschätzbar, weil er Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität erkannte und sie dennoch zu etwas Gemeinsamem verband. Jazz oder nicht Jazz? Die Frage wird oft gestellt, wenn Swing auf Walzer und Musette, Sinti-Tonleitern auf Flamenco oder indischen Raga treffen. Doch Django lag nichts ferner als Schubladendenken. Er war und bleibt einer für den Blick über den Tellerrand – bis heute!

Alexander Palm: GITARRE, Pawel Katz: VIOLINE, Ivo Kova: KLAVIER, Gabriele Basilico: BA SS

 

Kinderprogramm: Clowntheater KAKERLAKI

Clownsgeschichten mit dem KAKERLAKI Clowntheater, mit den beiden Clowns Beppo und Ferdinand, das heißt Spaß für Groß und Klein ohne jeden pädagogischen Zeigefinger oder Anspruch auf Tiefsinn. Dafür bieten Beppo und Ferdinand jede Menge Blödsinn, handgemachte Musik und beste Unterhaltung für die ganze Familie. Da tritt Ferdinand als weltgrößter Jongleur auf, Beppo zeigt die kleinsten Seifenblasen des Universums, da lassen sich die beiden vom gefräßigen Zauberkoffer in die Finger beißen und reißen im Urwald natürlich keine Bäume aus sondern lassen das Publikum schließlich lauthals mitmachen. Und wenn das Abschlusslied der KAKERLAKIS verklungen ist und die beiden sich verabschiedet haben sind sich alle einig: KAKERLAKI? Einfach gut!

 

 

 

Leider muss Garrett Kato aus Australien seinen Auftritt absagen. Wir versuchen, so bald wie möglich Ersatz zu finden.