Sonntag, 20.05.18 - Interkulturelles Fest

Bewirtung im Stadtgarten ab 13.00 Uhr
Programmbeginn: 14.00 Uhr
Eintritt Frei!

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Mit dem diesjährigen Motto „Sechs Kontinente – Ein Festival“ laden wir beim Interkulturellen Open See Festival zu einer musikalischen Reise um die Welt ein. Mit einer bunten Mischung aus Musik und kulinarischen Köstlichkeiten nehmen uns die KünstlerInnen mit von Nord- und Lateinamerika, über Asien, Afrika, Australien zurück nach Europa.

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Zeitplan:


14.00 Uhr - 14.45 Uhr - La César Pavón Orkestar (Konzertmuschel)
15.00 Uhr - 16.00 Uhr - Kakerlaki (Kinderprogramm im Zelt)
16.15 Uhr - 17.00 Uhr - Bahur Ghazi's Palmyra (Konzertmuschel)
17.15 Uhr - 17.50 Uhr - Goodshield Aguilar (Zelt)
18.00 Uhr - 18.45 Uhr - Joe Rain (Konzertmuschel)
19.10 Uhr - 19.55 Uhr - Strom & Wasser (Konzertmuschel)
20.00 Uhr - 20.30 Uhr - Make Like A Tree (Zelt)
20.50 Uht - 21.45 Uhr - Django's Tigers (Konzertmuschel)

Programm

Bahur Ghazi´s Palmyra (Jazz | Syrien) Konzertmuschel: 16.15 Uhr

Der syrische Komponist und Musiker Bahur Ghazi studierte Oud (arabische Laute) beim irakischen Musiker Naseer Shamma und unterrichtete am Bait al Oud al Arabi in Kairo. Ghazi lebt in der Schweiz und schreibt Musik für Jazzformationen, klassische Orchester und Theater. Er tritt als Solomusiker und mit seinem Ensemble Palmyra auf, für das er bekannte Schweizer Musiker, wie Dario Sisera (Drums), Luca Sisera (Kontrabass) und Christoph Baumann (Piano) gewinnen konnte. Mit ihren komplexen Rhythmen und abrupten Wechseln, verweben die Musiker ihre Stücke zu einem orientalisch geprägten Musik-Teppich. Das zentrale Instrument, der Oud, ist ein markantes Echo aus einer weit zurückliegenden Zeit und zugleich der Ausgangspunkt für zahlreiche instrumentale und musikalische Entwicklungen.

 

Django´s Tigers (Formation der Südwestdeutschen Philharmonie)

Mit einem Blick über den Tellerrand werden sich die vier Jazzer beim Open See an den Musiker und Komponisten Django Reinhardt erinnern. Die musikalische Bedeutung Django Reinhardts ist so unschätzbar, weil er Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität erkannte und sie dennoch zu etwas Gemeinsamem verband. Jazz oder nicht Jazz? Die Frage wird oft gestellt, wenn Swing auf Walzer und Musette, Sinti-Tonleitern auf Flamenco oder indischen Raga treffen. Doch Django lag nichts ferner als Schubladendenken. Er war und bleibt einer für den Blick über den Tellerrand – bis heute!

Alexander Palm: GITARRE, Pawel Katz: VIOLINE, Ivo Kova: KLAVIER, Gabriele Basilico: BASS

Goodshield Aguilar (Indigenous Soul | USA) Zeltbühne | 17.15 Uhr

Goodshield Aguilar hat seine indigenen Wurzeln bei den Oglalla-Lakota und den Pascua-Yaqui  in Nordamerika. Schon in jungen Jahren haben die Kunst und Musik eine große Rolle in seinen Beobachtungen und Beschreibungen der ihn umgebenden Welt gespielt. Ebenso war die kulturelle Identität für ihn wichtig, besonders da er in Kalifornien weitab vom Heimatland seiner Vorfahren aufwuchs. Er bereist als Musiker und Botschafter für die letzte freilebende Bisonherde im Yellowstone-Park in Montana die Welt.

Sein ungewöhnlicher, urtümlicher Gesang und moderne Gitarrensounds reißen ebenso mit, wie sie auch zum Träumen verleiten.


Joe Rain (Reggae | Konstanz, Kenya) Konzertmuschel | 18 Uhr

Musik hat schon immer eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Als ich ein kleiner Junge war, habe ich angefangen zu tanzen. Nachdem ich damit ziemlich erfolgreich in Mombasa geworden bin, zog ich im Jahr 2001 nach Deutschland um. Ich war so überglücklich, dass die Worte und Texte nur so aus mir heraus sprudelten und ich verspürte den Wunsch, mein Glück der gesamten Welt mitzuteilen, vor allem meinen Brüdern und Schwestern in Afrika, um ihnen Frieden, Freude und Hoffnung zu schenken. So fing ich damit an, eigene Songs zu schreiben und sie auch selber zu singen. Mein größtes Ziel ist es, immer und immer mehr Menschen mit meiner Musik zu erreichen und jeden einzelnen von ihnen mit dieser glücklich zu machen, denn Musik ist Heilung, sie heilt alle Wunden.

 

La César Pavón Orkesta (Argentinien) | Konzertmuschel - 14 Uhr

LA CESAR PAVON ORKESTA lädt ein zu einer festlichen Reise mit Rhythmen und Tänze traditioneller und zeitgenössischer argentinischer Genres wie Chamame, Tango und Folklore, Tarantella, Cumbia sowie Balkan- und Mitteleuropäischer Musik. Das Orkesta ist die einzige Tanzgruppe in ganz Lateinamerika, die fast ausschließlich aus Akkordeonspielern besteht. Sie teilen eine musikalische und fahrende Atmosphäre mit dem Publikum und beschert ihm ein unterhaltsames und tanzbares Erlebnis. 

 

Make Like A Tree (Indie Folk | Ukraine) - 20 Uhr - Zeltbühne
Make Like a Tree is a quintessention of travels expressed in music and photography created by Sergey Onischenko - vagabonder from Ukraine who is hitch-hiking round the world and spreading his indie-folk tunes with a touch of non-conformism and Beat Generation ideas and exhibiting his minimalistic landscape photography taken in omnifarious places during his journeys.
Each concert is played with new members and all songs are created and recordered in different parts of the world. Experiments with sounds and col
laborations with audience can turn one-man-band in a duo or in quite a large improvising ensemble so be ready to take part in a process of creating music. Soundscapes of Make Like a Tree will bring you to inner world of nature, woods, mountains and songs of whales on the bottom of the ocean.


Strom & Wasser
feat. The
Refugees (Apokalyptischer Folk) | Konzertmuschel - 19.15 Uhr

Wenn Anarchie eine Stimme hat, dann ist es die von Strom & Wasser! Eine fröhliche apokalyptische Mischung aus Samba und Punk, Walzer und Rock, Tango und Ska ist das derzeit Extremste, was die Republik so zu bieten hat. Allein schon der tiefschwarze Humor, der den Blick hinter die polierten Fassaden unserer Gesellschaft wirft, spricht für das freche Auftreten der Formation rund um den Frontmann und Bassisten Heinz Ratz.

 

 

 


KINDERPROGRAMM: Kakerlaki Clowntheater

Clownsgeschichten mit dem KAKERLAKI Clowntheater, mit den beiden Clowns Beppo und Ferdinand, das heißt Spaß für Groß und Klein ohne jeden pädagogischen Zeigefinger oder Anspruch auf Tiefsinn. Dafür bieten Beppo und Ferdinand jede Menge Blödsinn, handgemachte Musik und beste Unterhaltung für die ganze Familie. Da tritt Ferdinand als weltgrößter Jongleur auf, Beppo zeigt die kleinsten Seifenblasen des Universums, da lassen sich die beiden vom gefräßigen Zauberkoffer in die Finger beißen und reißen im Urwald natürlich keine Bäume aus sondern lassen das Publikum schließlich lauthals mitmachen. Und wenn das Abschlusslied der KAKERLAKIS verklungen ist und die beiden sich verabschiedet haben sind sich alle einig: KAKERLAKI? Einfach gut!

 

 

Leider muss Garrett Kato aus Australien seinen Auftritt absagen.

International Street Food

Am Open See Festival könnt ihr euch mit kulinarischen Köstlichkeiten aus allen Ecken der Welt verwöhnen. Neben arabischen Reisgerichten, malawischen Chapati-Wraps, bis hin zu ethiopischen Gerichten steht auch Tee aus dem Samowar und leckere Süßspeisen auf dem Menüplan. Zusätzlich gibt es handgemachtes Fruchteis am Stiel der Eismanufaktur "Froobie" aus Makelfingen. Wem dann doch eher nach Currywurst ist kommt am Stand der Kula Gastro seine Kosten.