Am Pfingstsonntag treffen im Stadtgarten Kulturen aufeinander. Kulinarisch, künstlerisch, musikalisch. Die Möglichkeit sich auszutauschen, kennenzulernen und Toleranz zu zeigen. Unsere Künstler bringen eine beeindruckende Geschichte mit, welche wir dieses Jahr auch im Rahmen einer kleinen Ausstellung auf dem Open See Gelände präsentieren wollen.

International Streetfood am See

Dank unserer Kooperationsparter können wir euch ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot auf unserem Festival bieten! Mit Blick auf den See kann man am Sonntag nachmittag arabische Süßspeisen genießen, eine äthiopische Kaffeezeremonie mitmachen, und verschienste Gerichte aus aller Welt probieren.

 

Bewirtung ab: 13 Uhr
Programmbeginn: 14 Uhr

Eintritt Frei!
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14.00 Uhr: Enjojah feat. Royal Blood

Enjojah kommt urspünglich aus dem sonnigen Spanien und unterstützt verschiedene Projecte um Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen zu motivieren mit Hilfe der Musik und der Natur.  Seine Passion liegt in REGGAE , DUB, STEPPAS und DANCHALL auf den Wegen von Jah um Frieden, Einigkeit und Liebe zu leben. Er ist einer der Mitbegründer  der Musikstiftung "Humble Action" in Partnerschaft mit Gambia die das Bewusstsein der Jugendlichen fördert. Enjoyjah the music!

 

14.50 Uhr: White Page

Rock aus Afghanistan

Wir präsentieren unter anderem die afghanische Rockband White Page, die Teils auf englisch, teils aber auch auf ihrer Heimatsprache textet. Sie haben eine klare Message gegen Krieg, den Sie selbst in Afghanistan erlebt haben und deshalb in die Schweiz flüchteten. Bandmitglied Hojat Hameed schloss in Kabul sein Violinstudium beim 'National Institute of Music' ab und spielte unter anderem schon in der weltberühmten New Yorker Carnegie Hall oder sogar dem weissen Haus.
Wenn ihr mehr zu der spannenden Geschichte der Drei wissen wollt, dann schaut bei unserer Ausstellung vorbei!

 

15.55 Uhr: The Trouble Notes

 Indie World Fusion /  Berlin

Auch wenn viele lautstarke Kehlen aktuell gern das Gegenteil propagandieren: Es gibt immer mehr, das uns vereint, als das uns trennt. Mit ihrem pan-kulturellen Mix aus verschiedenen musikalischen Einflüssen begeistern Geiger Bennet Cerven, Gitarrist Florian Eisenschmidt und Perkussionist Oliver Maguire eine stetig wachsende Schar an Menschen auf der ganzen Welt. Egal ob als Festival-Headliner oder Straßenmusiker - The Trouble Notes spielen über 150 Shows pro Jahr und geben sich als abenteuerlustige Künstler, die weder musikalisch noch gesellschaftlich Grenzen kennen.

Unity In Diversity” lautet das Motto der Tour, mit dem Ziel die Gemeinschaft zu stärken, genauer gesagt Europa. “Diese Tour ist ein Zeugnis über die Wichtigkeit des Kontinents,” erklärt Bennet Cerven. Die europäische Identität hat uns Kooperation und Innovation gebracht und jedem nationalistischem Egoismus sollte mit Entschlossenheit entgegengetreten werden. The Trouble Notes sind das musikalische Äquivalent zu diesem Kulturverständnis und laden das Publikum dazu ein, sich diesem Credo anzuschließen und zum “Troublemaker” zu werden. Zusammen ist das Leben halt einfach eine Spur besser, oder?

 

17.10 Uhr: Native Young

Indie / Songwriter aus Kapstadt

“This project is about returning to the grass roots of pop, it’s about the melodic core, raw African rhythm and simple storytelling” sagt Frontman Yannick. Die Musik von Native Young entwickelt sich weiter durch Emotionen und Einflüsse der verschiedenen Kulturen in Kapstadt. Die Musik verbindet Bandmitglieder aus Spanien, Kapstadt und Khayelitsha, dem größten Township Südafrikas.
Angefangen mit Street Performances in der lokalen Musikszene erarbeitete sich das Kollektiv Interesse des UK Indie Labels PIAS, die sie für ihre Single "Future Earth" unter Vertrag nahmen.

18.30 Uhr: Jah Prince & The Prophets

Jah Prince's music? Rooted in rock, jungle, reggae. African folk rhythm representative, because of his groove, in a tempo beat with adequate syncope, Prince Serry navigates between Jazz men's soul and the expressive, languid swing of Reggae. Between performing scenes and prophetical messages, he takes the audience for a musical psychedelic journey. Jah Prince  is one of the pioneers of the African reggae scene. Author, composer, guitarist he leads Jah Prince & the prophets. Back in France, after being imprisoned arbitrarily in Ivory Coast, just after releasing his album. Jah Prince puts all his energy into his music serving as mean to reach freedom of speech.

Jah Prince, is a pioneer of African reggae, he is an author, composer, guitarist and leader of "Jah Prince and the prophets".

Born and raised in Ivory Coast, now lives in France. A prodigious live music compositor, includes Rock, Jazz and Dub sounds into Reggae. The album played live becomes a real show that takes audiences into a psychedelic musical journey.

19.30 Uhr: Alvaro Peña-Rojas

The Chilean with the Singing Nose

Alvaro macht Musik seit 1962 (Rock ’n’ Roll, später Bebop). Er beteiligte sich am Wahlkampf von Salvador Allende, im Anschluss an die Machtübernahme der Militärjunta exiliert er nach England. Mit Joe Strummer gründet er die Punkgruppe The 101'ers, noch bevor dieser später mit The Clash musikgeschichte schreibt. In Abgrenzung zum US-dominierten Jazz distanziert Alvaro sich vom Saxophonspiel.

Er bringt sich Klavier- und Flötespielen bei und gründet mit Squeaky Shoes Records eines der ersten Independent-Labels. Seither macht er seine eigene, stilistisch kaum einzuordnende Musik. Alvaro Peña-Rojas bemächtigt sich musikalisch wie textlich grob, direkt und anarchisch der Lebendigkeit, wie er sie im Alltag vorfindet. Dabei entstehen minimalistische Lieder voller Poesie und traurigem Sarkasmus, sprühend von Leben und mit hintergründigem Humor. Alvaro scheint das Musikmachen mit jedem Lied neu zu erfinden, dies aber mit genuiner Musikalität. Seit 1979 lebt Alvaro Peña-Rojas in Konstanz, er macht Konzerte mit wechselnden Mitspielern. Weiterhin entstehen neue Kompositionen und Einspielungen. Seit dem Ende der Militärjunta in Chile wird er zunehmend populär in seiner Heimat, vor allem bei jüngerem Publikum und Musikern.
Weitere Geschichten zu Alvaro findet ihr bei unserer Ausstellung.

20.35 Uhr: Django's Tigers

In Kooperation mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Wir freuen uns auf den traditionellen Abschluss des Festivals mit den Django's Tigers.
Mit einem Blick über den Tellerrand werden sich die vier Jazzer beim Open See an den Musiker und Komponisten Django Reinhardt erinnern. Die musikalische Bedeutung Django Reinhardts ist so unschätzbar, weil er Traditionen, Stile und Kulturen in ihrer Individualität erkannte und sie dennoch zu etwas Gemeinsamem verband. Jazz oder nicht Jazz? Die Frage wird oft gestellt, wenn Swing auf Walzer und Musette, Sinti-Tonleitern auf Flamenco oder indischen Raga treffen. Doch Django lag nichts ferner als Schubladendenken. Er war und bleibt einer für den Blick über den Tellerrand – bis heute!

Alexander Palm: GITARRE, Pawel Katz: VIOLINE, Ivo Kova: KLAVIER, Gabriele Basilico: BASS

 

 

Auf unserer kleinen Seebühne: Konstanzer Straßenmusik

Sommerabend in Konstanz, ein kühles Getränk, alte Freunde und neue Bekanntschaften. Und dann noch: Instrumente. So einfach ist das Rezept, das diese Musikerinnen und Musiker zusammenbringt. Sie spielen in verschiedenen Bands, sind als Singer-Songwriter aktiv oder singen normalerweise eher unter der Dusche.
Was diese Straßenmusik-Szene auszeichnet, ist das Aufeinandertreffen der Stimmen und Instrumente, die sich spontan und gefühlvoll zu einer musikalischen Einheit verbinden möchten. Mit Rücksicht auf die Anderen findet mensch sich ein, spielt seicht im Hintergrund mit oder bestimmt auch mal den Ton. So entsteht bei jeder Street-Performance ein etwas anderer Sound, ein etwas anderer Song. Auf diese Weise ist mit der Zeit zwar ein Kern von Musiker*innen entstanden, der mit einer gewissen Regelmäßigkeit zusammen spielt, eine feste Besetzung aber gibt es nicht. Wer sich musikalisch einfinden möchte, darf mitmachen. Das Publikum besteht aus allen, die stehen bleiben und gern zuhören möchten. Und bei jedem Zusammentreffen gibt es die gleiche Intention: Freude an Live-Musik auf der Straße oder im Park für alle, die sich daran erfreuen möchten.
 
Foto von Chris Danneffel

Wir danken für die Unterstützung!

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